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Über die Varietäten von Taiwan Oolong. Vortrag von Teemeister Atong Chen (Taipeh) in Zürich

20.06.2016 17:11 von Helmut Volkmann

Teemeister Atong Chen (Taipeh) war zu Gast in Zürich. Eingeladen hatte die Teeexpertin Menglin Chou (Zürich/ Taipeh), die  auch Moderation und Übersetzung übernahm. Meister Chen hielt einen Vortrag über die verschiedenen Varietäten (Kultivare) und stellte 10 verschiedene Oolong-Kultivare aus Taiwan vor.

 

Alle Oolong-Kultivare stammen von der Camelia sinensis.  

 

Das Vorkommen in Taiwan:

 

Quin Xin                    60 %

Formosa 12             14,3 %

Si Jichun                  13,9 %

Quin Xin Da Pang   6,1 %

Jade No.13              3,2 %

Rest                          1,8 %

1. Quin Xin

aus China importiert (Fujien), Strauch, kleines Blatt, wie ein Schiff, Mittelrippe, späte Ernte.

 

Anbaugebiete: Pinglin, Mingjian, Dong Ding, Ali Shan

 

Duft: Orchidee und Osmanthus

 

Je nach Terroir: pro Jahr 6 Pflückungen / Ebene und Süden, oder 2 Pflückungen im Hochland (Da Yu Lin/ Ali Shan/ Lala Shan)

 

langer Test von Quin Xin über das Gewicht der Ernte in verschiedenen Gebieten, auf Ertrag und Schädlingsresistenz.

 

Quin Xin ist heute der populärste Kultivar in Taiwan.  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

2. Jin Juan

 

Strauch, klein, frühe Ernte, stark, bis 1600m, braucht Sonne.

 

Jin Juan wächst nicht im Hochland.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

3. Jade Oolong Formosa 13

„harter Stengel rotes Herz“, ursprünglich für Schwarztee,

frühe Ernte, Blatt wie ein Ei, dunkel, fleischiges Blatt, tiefer Geschmack

 

Duft nach Jasmin und Magnolie

 

Anbaugebiete: Pinglin, Nantou       (mehr als 1000 m/ kein Hochland)

 

4. Si Jichun

Zufallsentdeckung in Muzah, dann nach Mingjian verkauft (höhere Temperatur)

sehr früh, wächst über das gesamte Jahr, keine Ruhephasen, Ernte ganzjährig

„Si Jichuan“= ewiger Frühling, hoher Ertrag, robust, wirtschaftlich sehr erfolgreich, in über 50% aller Gärten

 

 

 

 

 

 

 

 

 

5. Wuji (kein Bild)

früh treibend, Duft nach reifen Blüten, Gardenie, tief, schwer

Anbaugebiete: Nantou, Shiding

 

6. Tie Guan Yin (der Eiserne)

100 Jahre alt (1919) Muzah, mittleres Blatt, oval

 

Tie Guan Yin wird schwer fermentiert

 

Duft: Osmantus, Orchidee. Dieser Kultivar braucht eine hohe Luftfeuchtigkeit und liebt das Hochland.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

7. Fou Shou

 

Der Kultivar sieht aus wie eine bekannte  Zitrusfrucht in Taiwan. Sie wird Buddhas Hand genannt.  

 

Die Pflanze Fou Shou stammt ursprünglich aus Fujien/ China. Das Blatt ist sehr groß. (rechts: eine kleine Wasserflasche als Größenvergleich)

 

Anbaugebiet: Shiding, Pinglin, Ali Shan.

 

Fou Shou wird schwer oxidiert und geröstet.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

8. Rou Gui:

 

Herkunft: China Fujien, Wuji Shan

 

Rou Gui treibt sehr spät aus.

 

Duft: Pfirsich und Zimtrinde. (nach dem Zimtduft hat der Kultivar seinen Namen)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

9. Baixian

 

Herkunft: China Fujien (Baxian Dorf)

 

Blätter sind leicht gelb, der Geschmack ist leicht zusammenziehend und adstringierend

 

Baixian hat einen sehr markanter Duft. Der Kultivar ist sehr selten in Taiwan zu finden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

10. Formosa No 18,  Hong Yu

 

Der Kultivar ist eine Kreuzung aus einem Kultivar aus Bhurma und einem Bergtee.

 

Duft: Zitrone und Minznoten

 

Man nennt Hong Yu auch den „Duft von Taiwan“