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    <title>Blog / Atom Feed</title>
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    <updated>2026-05-02T12:47:54+02:00</updated>
    
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            <title type="text">Neuer Tee aus Japan und Taiwan</title>
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                                            Es ist ein wundervoller Gyokuro aus Ujitawara von Familie Nagatani eingetroffen, die in der 9. Generation Tee produziert. Er ist ein Blend aus den Kultivaren Gokoh und Ujimidori, deren Blätter vier Wochen lang beschattet wurden. 
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 &amp;nbsp;Es ist ein wundervoller Gyokuro aus Ujitawara von Familie Nagatani eingetroffen, die in der 9. Generation Tee produziert. Er ist ein Blend aus den Kultivaren Gokoh und Ujimidori, deren Blätter vier Wochen lang beschattet wurden. Das sehr schön gearbeitete Blatt leuchtet in einer intensiv dunkelgrünen Farbe, die es auch in der Tasse beibehält. Der Ujitawara Gyokuro überzeugt uns mit seinem offenen und klaren Duft und seiner weiten und klaren Struktur. Im Mundraum entwickelt dieser Ausnahmetee eine herrlich dichte Würze und Kraft. Ich schmecke ein betörend, chlorophyllhaltiges Grün und einen wunderbar cremigen Abgang. Dies ist ein ausgezeichneter Gyokuro, geschaffen aus der Erfahrung und Tradition einer großen Teefamilie.   Wir haben einen großartigen Tencha aus Miyazaki eingekauft. Tencha ist Rohtee, der später zu Matcha verarbeitet wird. Nach ca. vierwöchiger Beschattung der Pflanzen wird das Pflückgut gedämpft, getrocknet und gebrochen, sodass sich Stängel und Blattadern vom Blattgewebe lösen. Für Matcha findet nur das zarte Blattgewebe Verwendung, das in Steinmühlen sorgsam zu feinem Matchapulver gemahlen wird. Der Duft des Miyazaki Tencha Kanayamidori ist würzig und erinnert an frisch geschlagenes Holz. Der Tee ist weit, offen und sehr weich. Im Mund erscheint er kraftvoll und wuchtig, erinnert an die Frische von Paranüssen und offenbart eine feine, leicht rauchige Note. Er hat Kraft, eine gewisse Rauheit und zugleich ist er samtweich. Eine sensationelle Entdeckung. Die mit uns befreundete Teefamilie in Kakegawa, Präfektur Shizuoka, vermahlt genau diesen Rohtee zu einem faszinierend köstlichen Matcha, den wir ebenfalls im Angebot haben; ein Tee von weicher Rauheit und Kraft in sattem, tiefem Grün. Im Mund zeigt er eine wundervolle Dichte und Cremigkeit. Der Geschmack erinnert an feinen Spinat, an Erbsen und süße Zuckerschoten. Ein sehr überzeugender, sorgfältig produzierter Pulvertee. – Zu diesem Preis ist der Miyazaki Matcha Kanayamidori konkurrenzlos. Aus der kleinen Stadt Sanxia nahe Taipeh konnten wir eine weitere Entdeckung dieses Frühjahrs erwerben. Unter der Aufsicht von Meister Chen wird dort seit einigen Jahren ein wundervoller Bi Luo Chun produziert, der in diesem Jahr von herausragender Qualität ist. Bei unserem ersten Tasting hat uns dieser Tee gestern völlig begeistert: Strahlend helle Klarheit und opulente Fruchtigkeit. Ein großartiger, eleganter Grüntee der noch jungen Saison 2021. Und schließlich wollen wir Ihnen den Bi Luo Chun Lilac Smile vorstellen: Das Blatt ist herrlich zu Spiralen geformt und duftet schon im trockenen Zustand frisch, erinnert ein wenig an aufgeschnittenes Weißbrot. In der Tasse strahlt und schimmert der Tee leicht grün, ist hell, fein und verströmt einen intensiven Duft. Auf der Zunge zeigt er eine offene und klare Struktur. Elegante Fruchtnoten erinnern an frische Guave verbunden mit weißem Flieder, weshalb wir ihn Lilac Smile getauft haben. Einer der besten Bi Luo Chun Tees der letzten Jahre, meint auch unser Teemeister Chen aus Taipeh. 
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            <title type="text">Neue großartige Shinchas</title>
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                                            Tenryu Shincha Yama No Ibuki von Meister Ota Der erste Tee des Jahres von Meister Ota, aus dem Kultivar Yama No Ibuki, wird – wie in jedem Jahr – mit großer Könnerschaft nur von Hand geerntet. Die Blätter sehen aus wie gleichmäßig geformte Tannennadeln in wunderbarem, tiefem G...
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 Tenryu Shincha Yama No Ibuki von Meister Ota  Der erste Tee des Jahres von Meister Ota, aus dem Kultivar Yama No Ibuki, wird – wie in jedem Jahr – mit großer Könnerschaft nur von Hand geerntet. Die Blätter sehen aus wie gleichmäßig geformte Tannennadeln in wunderbarem, tiefem Grün. Ihr Duft ist leicht, fast tänzerisch. Der Tenryu Shincha Yama No Ibuki lässt mich an einen frühen Tag am Meer denken. Auf der Zunge ist der Shincha sehr fein, frisch und erinnert an helle Blüten. Im Mundraum schmecke ich die herrliche Süße von jungem, zartem Gemüse. – Ein Weltklasse-Tee mit der Ruhe und kraftvollen Eleganz eines traditionellen Schwertkämpfers.  Der helle Frühjahrstag, an dem ich Meister Ota vor wenigen Jahren besuchte, ist mir in lebhafter Erinnerung. Mit großem Stolz zeigte er uns das Teefeld, das er am nächsten Tag ernten wollte. Für den ersten Shincha, die erste Ernte des Jahres, beschattet Ota-san die Pflanzen nur einen Tag lang. Die Pflanzen unter den Netzen sahen großartig aus. Sie waren kräftig im Stängel und die Blattspitzen strahlten in einem satten Grün. Der Boden war frisch gemulcht. Mit Begeisterung ging Meister Ota durch die Teereihen, streichelte liebevoll über die frischen Blattknospen und nahm hin und wieder einen Stängel in die Hand, um uns den perfekten Wuchs zu zeigen. Am nächsten Morgen würden erfahrene Hände die Büsche für den großen Wettbewerb ernten. Es war eine Freude, den Stolz von Meister Ota über diese wundervollen Teepflanzen zu spüren. Er lächelte still und zuversichtlich, auch in diesem Jahr den großen nationalen Teewettbewerb zu gewinnen.  Ota-san, ein Teemeister voller Kraft, Energie und Zuversicht. In einem früheren Leben muss er ein Schwertkämpfer gewesen sein mit einem Herz aus Silber und Stahl.  Honyama Shincha Marishi Ein weiterer Ausnahme-Shincha stammt aus den Honyama-Bergen in Shizuoka. Der Kultivar Marishi treibt sehr früh aus. Das handgepflückte Blatt ist wunderschön zu langen, grünen Nadeln geformt. Ein flirrender Duft strömt mir aus der Schale entgegen. Rund, raumgreifend und offen ist seine Gestalt. Auf der Zunge kommt es mir vor, als ob ich das satte Chlorophyll schmecken könnte und es sich harmonisch im gesamten Mundraum ausbreitet. Dem Geschmack nach frischem Gras, Kräutern und der Süße von Kaiserschoten, folgt im Abgang ein Hauch von Marille. Der Honyama Shincha Marishi ist unglaublich dicht, ein wenig ölig wie Balsam. Einzigartig und sehr differenziert ist dieser Shincha, von dem wir eine kleine Menge kaufen konnten.   
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            <title type="text">Mingjian Tanbei, ein wundervoller Holzkohle-Oolong</title>
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                                            In diesem Winter hat uns Teemeister Chen aus Taipeh mit einem herrlichen Holzkohle-Oolong überrascht. Als wir ihn vor einigen Jahren besuchten, zeigte er uns, wie diese spezielle Art der Röstung früher praktiziert wurde. 
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 &amp;nbsp;Mingjian Si Jichun Tanbei – ein wundervoller Holzkohle-Oolong 
 In diesem Winter hat uns Teemeister Chen aus Taipeh mit einem herrlichen Holzkohle-Oolong überrascht. Als wir ihn vor einigen Jahren besuchten, zeigte er uns, wie diese spezielle Art der Röstung früher praktiziert wurde. Er führte uns in ein altes, traditionelles Teegeschäft in Taipeh. Dort brachte er uns in einen dunklen Raum mit Steinfußboden, in den Löcher eingelassen waren. Die Löcher waren die Feuerstellen, in denen die Holzkohle entzündet wurde. Der Tee wurde in reusenförmige Körbe gefüllt und über das schwelende Feuer gestellt.  Ich hatte mich oft gefragt, wo und wie Atong Chen seine Tees röstet. Er nutzt für die Röstung seines Si Jichun ein großes Keramikgefäß, das mitten in seinem Büro steht. Das Gefäß aus schwarzem Ton gleicht einer überdimensionalen, bauchigen Vase und entspricht der klassischen Feuerstelle, wie sie in vielen Häusern Taiwans zu finden ist, die keine Heizung besitzen.  Atong Chen füllt die Vase mit spezieller Holzkohle, die wenig Rauch entwickelt. Über die glühende Holzkohle streut er eine dicke Schicht Asche, um die Temperatur und Intensität der Glut zu regeln. Das Blattgut wird in einem Bambuskorb, dessen Boden aus Drahtgeflecht besteht, über die Glut gestellt. Der Röstvorgang dauert mehrere Stunden und erfüllt den Raum mit einem dichten, fruchtigen und fein-rauchigen Duft, der große Lust macht auf den fertigen Oolong.  Unser Mingjian Si Jichun Tanbei hat ein dunkelbraunes, zu schönen Kügelchen geformtes Blatt. Er duftet nach exotischen Kräutern und offenem Feuer. Die Struktur ist klar und eher dicht. Im Mund entsteht ein überaus angenehmes, samtiges Gefühl. Wilde Kräuter und elegante Fruchtnoten spielen harmonisch und tänzerisch miteinander. Helle und frische Röstnoten lassen den Oolong lebendig erscheinen. Der Mingjian Si Jichun Tanbei ist wie ein offenes, leicht glimmendes Feuer, das wohlig knistert und wärmt.  Außerdem haben wir einen großartigen Schwarztee aus Nepal eingekauft. Er stammt vom Pathivara Tea Estate, das auf 2000 m Höhe liegt. Der Tee wird nach organischen Kriterien angebaut, ist allerdings nicht zertifiziert. Das sehr schön geformte Blatt ist tiefschwarz wie ein dunkler Tannenwald und verströmt einen süßen, malzigen Duft. Auf der Zunge entsteht eine Komposition aus Getreidenoten, die mich an Malzbonbons erinnern. Dazu gesellen sich feine und helle Holznoten, die mit einer Spur Vanille und süßen Honigtönen abgerundet werden. Der Pathivara Black Forest hat eine strahlende Kraft gepaart mit harmonischer Säure. Endlich wieder ein großer Schwarztee aus dem Himalaya! 
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            <title type="text">Neue Ernte aus Japan und Darjeeling</title>
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                                            Der erste Shincha kommt aus Kumamoto im Süden Japans. Der Teemacher Kazuya Matsumoto überzeugt uns Jahr für Jahr mit seinem Shincha Moe. 
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 &amp;nbsp; 
 Heute wollen wir Ihnen vier neue Tees vorstellen, zwei Shinchas aus Japan und zwei frisch eingetroffene Darjeelings aus Indien.  Der erste Shincha kommt aus Kumamoto im Süden Japans. Der Teemacher Kazuya Matsumoto überzeugt uns Jahr für Jahr mit seinem &amp;nbsp;  Shincha Moe. &amp;nbsp;  Die Ernte fand in diesem Jahr ungewöhnlich früh statt. Am Abend des 11. April wurde er geerntet, über Nacht kühl gelagert und am nächsten Morgen verarbeitet. Shincha Moe wird sehr vorsichtig erhitzt, wodurch sein besonders floraler Duft zustande kommt. Das Blatt ist tiefgrün und sehr schön gearbeitet. Der Tee duftet nach frischem Gras, floral, fein und süßlich wie Blumen. In diesem Jahr ist er von einer besonderen tänzerischen Leichtigkeit. Auf der Zunge schmecke ich Blumen und Kräuter einer frisch gemähten Wiese. Dann entwickeln sich die gelben Obstnoten im Mundraum mit einem langen, reichen Nachklang – Großartig!  Der zweite Tee aus Japan ist der &amp;nbsp;  Kabuse Shincha Watanabe Yakushima , ein Blend aus den Strauchsorten Asatsuyu und Kuritawase. Der erfahrene Teebauer Mankichi Watanabe hat die Teesträucher vor der Ernte für 14 Tage mit Netzen beschattet (Kabuse). Der Kultivar Kuritawase wurde speziell für die südlichen Inseln gezüchtet, er beginnt früh zu wachsen. Die Tasse des Kabuse Shincha Watanabe leuchtet in einem strahlenden, hellen Grün. Er wurde zum Ende nur leicht erhitzt, wodurch er sein unvergleichlich großes Aroma erhielt. Der Shincha ist herrlich frisch, sehr fruchtig, hat eine feine, zart-süßliche Note und ein üppiges Umami. Ich schmecke helle Steinobstsorten wie Aprikose und Pfirsich im langen Nachklang. Ein großartiger früher Shincha aus dem tiefen Süden Japans (DE-ÖKO-039).  Frischer Flugtee 2021 aus Darjeeling! Von der berühmten Plantage &amp;nbsp;  Chongtong &amp;nbsp;  konnten wir einen absoluten Spitzen-First-Flush aus diesem Jahr einkaufen. Das Blatt ist herrlich gearbeitet und hat schöne kleine Silbertips. Der Duft in der Tasse ist fein und filigran. Er erinnert mich an helle Blüten und Heublumen. Die Struktur dieses Ausnahme-Darjeelings ist klar und offen. Auch auf der Zunge und im Mundraum ist der Chongtong Supreme elegant und fein. Frische Blüten, Kräuter und eine wunderschöne Süße faszinieren mich. Der frühe First Flush ist weich und anschmiegsam, ein wenig wie Balsam. Im langen Nachklang entwickelt dieser Darjeeling etwas von der Süße und Fruchtigkeit einer Honigmelone. Der Chongtong Supreme 2021 ist einer der besten Darjeelingtees der aktuellen Ernte (DE-ÖKO-13).  Ein weiterer großartiger Darjeeling kommt von der Traditionsplantage Phoobsering. Der &amp;nbsp;  Phoobsering DJ6 &amp;nbsp;  hat ein sehr schön gearbeitetes Blatt mit leicht silbrigen und grünen Tips. Schon der Duft des trockenen Blatts erinnert an eine frische Wiese. Der Darjeeling hat eine klare Gestalt, offen und weit. In der Tasse erinnert sein Duft an eine sommerliche Blütenwiese. Er hat eine feine Süße, die mich an Nektar und Honig erinnert. – Ein wunderschön flirrender und heller Schwarztee der absoluten Spitzenklasse, einer der besten aus diesem Frühjahr (DE-ÖKO-13). 
 
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            <title type="text">Neue großartige Shinchas</title>
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 &amp;nbsp; 
 Zwei neue großartige Shinchas von Meister Ota 
 
 
 
 
 
     Wir haben zwei weitere großartige Tees von Teemeister Ota aus der neuen Ernte für Sie eingekauft und stellen Ihnen außerdem drei andere attraktive Shinchas aus der Region vor. Bei den Tees von Meister Ota handelt s sich um Shinchas der Kultivare Tsuyuhikari und Yumesuruga, die vor der Ernte jeweils für einen Tag beschattet und von Hand geerntet wurden. Beide Tees wurden von Meister Ota kurz gedämpft, um die Oxidation zu unterbinden, und final wurden sie ebenfalls nur kurz und vorsichtig erhitzt. So blieben die Charaktere und Temperamente der beiden Kultivare erhalten. Es sind zwei wundervolle Meistertees aus den Tenryu-Bergen Shizuokas – Shinchas von Weltklasseformat. 
 
  Das Blatt des Tenryu Shincha Tsuyuhikari Meister Ota ist eher klein, sehr fein und tiefgrün mit einem seidigen Schimmer. Im Duft erkenne ich helle Fruchtnoten. Der Tee zeigt sich mir offen und klar. Im Mundraum ist der Tsuyuhikari sehr cremig und elegant. Ich schmecke feine gelbe Obstnoten und eine herrliche Süße, die mich an frisch geerntetes Getreide erinnert. Der Shincha Tsuyuhikari ist ein Versprechen an den Sommer voller Licht. – Extraklasse von Teemeister Ota.  Das Blatt des Tenryu Shincha Yumesuruga Meister Ota ist tief dunkelgrün und erinnert in seiner Form an Kiefernnadeln. Er duftet frisch und fein. Im Mundraum offenbart sich ein Aroma wie frische, süße Erdnüsse, dicht, voll und rund. Dieser Shincha ist transparent und gleichzeitig sehr komplex. Er hat Stille, Kraft und Präsenz. Über Allem liegt ein heller und feiner Seidenglanz. Ein großartiger Tee!  Aus der direkten Nachbarschaft von Meister Ota stammt der sehr bemerkenswerte Tenryu Shincha. Produziert von einer Genossenschaft von Teebauern ist er ein wundervolles Gegenstück zu den Ota-Tees. Der Tenryu Shincha ebenso wie die beiden folgenden Tees wuchsen in dem gleichen Terroir heran und faszinieren dennoch durch Eigenständigkeit und unterschiedlichen Charakter. Es bereitet großes Vergnügen diese außergewöhnlichen Gewächse aus den Tenryu-Bergen miteinander zu vergleichen.  Der Tenryu Shincha Yabukita Premium hat ein sehr schön geformtes Nadelblatt, das fast blauschwarz schimmert. Schon in der Nase entwickelt dieser außergewöhnliche Shincha Kraft und einen herrlich frischen Duft. Die Farbe des Aufgusses ist neongrün, auf der Zunge zeigt er Wucht und Kraft. Kräuternoten und Würze changieren miteinander und werden von einem herrlichen Fruchtglanz abgerundet.  Von unserer befreundeten Teefamilie aus Shizuoka, nahe Kakegawa, stammt der Shizuoka Shincha Saemidori. Es ist jedes Jahr aufs Neue ein Genuss, diesen etwas tiefer gedämpften Shincha das erste Mal aufzugießen. Der Tee leuchtet grün in der Tasse. Der duftig-süße Saemidori-Kultivar gibt diesem Shincha seine fruchtig feine Note. Herrliche Nuancen von Steinobst und eine zarte, grasige Frische erscheinen im Mundraum, die sich bis zum langen Abgang halten. – Ein sehr guter Shincha zu einem attraktiven Preis. 
 
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            <title type="text">Tee-Freuden</title>
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                                            Ich fragte mich, welches meine besonderen Tee-Freuden in diesem Jahr waren und sofort purzelten die Erinnerungen wie kleine Geschenke aus einem Sack. 
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 Ich fragte mich, welches meine besonderen Tee-Freuden in diesem Jahr waren und sofort purzelten die Erinnerungen wie kleine Geschenke aus einem Sack.  Im April hatte ich die Freude, mit Meister Atong Chen einen Oolong in Mingjian zu produzieren. Den ganzen ersten Tag waren wir mit dem Welken der Teeblätter beschäftigt. Immer wieder mussten die Blätter auf den Bambustabletts gewendet werden, damit sie mit Sauerstoff in Berührung kamen. Am späten Abend wurden die Blätter noch einmal in einem Schüttelvorgang leicht aufgebrochen. Die eigentliche Oxidation konnte erst nach Mitternacht beginnen. Am nächsten Morgen um 7.30 Uhr trafen wir uns wieder in der Teafactory und waren wie betört von den frisch oxidierten Blättern. Es war ein Duft, der zwischen grünen und reifen Bananen changierte und an saftig, süße Äpfel erinnerte – reines Glück, unvergesslich!  2019 Mingjian Sijichun Peacock´s Dance.  Einige Tage später auf derselben Reise, eine kleine Teezeremonie in einem schmucken Bambusresort, eigens für uns Tee-Experten organisiert. Angesichts der Aufmachung ahnten wir, es würde grauenvoll werden. Zarte Hände bereiteten saure und muffig bittere Tees zu. Ich setzte mich zu Atong Chen an den Tisch und wartete auf ein Wunder. Die Schönheit und Anmut der jungen Teemeisterin konnten die Qual nicht lindern. Nach drei leidvollen Runden zog Atong Chen eine Silbertüte hervor und bat mit einem Lächeln, einmal seinen Tee aufzugießen. Wir waren erlöst! Es war als ob gebündeltes Silberlicht in einen düsteren Tannenwald fiele: 2004 Li Shan Tanbei Smile &amp;amp; Dream. – Danach konnten wir der tänzerischen Eleganz der Teemeisterin mit heiterer Freude folgen.  Im Sommer bekamen wir einige Tees von einem hoch interessanten Teefarmer aus den Kawane-Bergen in Shizuoka. Sein Name ist Masui-san. Seit den späten 90er Jahren baut er in diesem hoch gelegenen Terroir Sencha-Tee ohne Düngung und Pestizide an. Seine Kultivare sind an das anspruchsvolle Bergklima angepasst. Durch zusätzlich kurzes Welken entwickeln seine Senchas einen wunderbaren, eigenen Charakter. Die Sencha-Tees von Masui-san erinnern in ihrer Klarheit und Kraft an eine mehrfach geschmiedete scharfe Klinge. Marc Saffari und ich sind überzeugt, dies ist ein neuer Sencha-Weg:  Kawane Sencha Premium Masui-san Koshun.  Es ist eine große Freude, das ganze Jahr mit einem Mitarbeiter von echtem Schrot und Korn zu arbeiten. Wir sind nicht immer einer Meinung, weder bei Tee noch bei Musik. Aber wir diskutieren, streiten und schwärmen jeden Tag mit großer Freude und Leidenschaft. Über den Hunan Wild Cha sind wir uns einig. Einen solch großen Schwarztee hatten wir bislang noch nie im Sortiment; Himbeere, dunkle Beeren, der Duft von Weinbergpfirsich und die leichte Süße von gebranntem Zucker. Hunan Wild Cha ist reine Harmonie und Freude.  Wir wünschen Ihnen aus der Domstadt zu Köln eine frohe Adventszeit!  Helmut Volkmann &amp;amp; Marc Saffari 
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            <title type="text">Japan National Tea Competition 2019</title>
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                                            Es gibt in Japan drei sehr wichtige Teewettbewerbe: Den „Kansei Tea appraisal“, den „Kyoto Prefecture appraisal“ und die „National Tea Competition Awards“. Der „National Tea Competition Awards“ ist der renommierteste und strengste Wettbewerb des Landes. Hier zu gewinnen oder e...
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                    Es gibt in Japan drei sehr wichtige Teewettbewerbe: Den „Kansei Tea appraisal“, den „Kyoto Prefecture appraisal“ und die „National Tea Competition Awards“. Der „National Tea Competition Awards“ ist der renommierteste und strengste Wettbewerb des Landes. Hier zu gewinnen oder eine hohe Platzierung zu erzielen, ist Jahr für Jahr das Ziel jedes ambitionierten Teefarmers in Japan.  Der Wettbewerb unterscheidet die Kategorien Deep Steamed Sencha, Kabuse-Cha, Gyokuro, Tencha, Guri-Cha und Kamari-Cha. Es können einzelne Farmer oder Farmergruppen, aber auch Regionen ihre Meistertees einreichen.  Die Bewertungskriterien der zwanzigköpfigen Jury sind das Aussehen des trockenen Blatts, also Struktur und Farbe, dann der Duft, die Farbe des aufgebrühten Tees in der Tasse und der Geschmack. Alle Tees werden im Wettbewerb mit kochendem Wasser aufgegossen und die Menge jeweils präzise mit einer Waage abgewogen. Ob Gyokuro, Halbschatten-Tee oder Kamairi-Tee, für alle gelten dieselben Bedingungen. Das Tasting erfolgt nach strengen Regeln und wird genaustens dokumentiert.  Über unseren Agenten in Shizuoka konnten wir sieben herausragende Tees aus dem Wettbewerb für Sie einkaufen. Ich möchte Ihnen stellvertretend drei dieser außergewöhnlichen Tees vorstellen:  National Tea Competition Japan, Fukuori Temomi Sencha Yabukita – Dieser Wettbewerbstee hat ein sehr feines, langes Blatt, wie Kiefernnadeln, und ist handgerollt. Es leuchtet tiefgrün mit einem leicht blauen Schimmer. Der Duft ist feinziseliert, elegant und offen. Auf der Zunge erinnert der Tee an weißes Gemüse und leichte Pilze. Ein sehr lichter Tee mit einem dennoch langen und dichten Nachklang. Großartig!  National Tea Competition Japan, Ureshino Mushisei Tamaryokucha Yabukita – Ein feuchter, herrlich frischer Duft, in dem ein dichter Bergwald anklingt. Der Tamaryokucha aus Ureshino hat ein ovales und dichtes Profil. Wir schmecken ein sattes und weiches Grün, feine, cremige Kräuter. Im Mundraum zerfließt der stärker bedampfte Mushisei wie Butter – einer der feinsten Tamryokucha-Tees, die ich jemals probierte.  National Tea Competition Japan, Shizuoka Sencha Yabukita – Der Duft des Tees lässt das Bild eines funkelnden Sternenbanners vor meinem Auge aufsteigen und versetzt mich in eine weite Meerlandschaft. Frische, Luft und Salz, ein helles und feines Grün. Alles an diesem Tee erinnert an einen späten Sommertag am Meer. Einfach Weltklasse.  Die weiteren Tees aus der National Tea Competition finden Sie weiter unten im Newsletter und auf unserer Website.  Viel Freude beim Entdecken!   
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                            <updated>2019-11-15T00:30:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Sommertees 2019 Teil 2</title>
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                                            Ich möchte heute fünf neue Tees aus Japan und einen großartigen Schwarztee aus China vorstellen.
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                 &amp;nbsp; 
   
  Sommertees 2019 Teil 2    Ich möchte heute fünf neue Tees aus Japan und einen großartigen Schwarztee aus China vorstellen.    Honyama Shincha Yamakei Premium  : Dieser Shincha aus den berühmten Honyama-Bergen in Shizuoka ist unsere neueste Erwerbung. Wir freuen uns sehr, Ihnen diesen Ausnahmetee anbieten zu können. Das Blatt hat eine außerordentlich gute Form. Es erinnert an frische, saftige Kiefernnadeln, tiefgrün und glänzend, wie mit Tusche gemalt. Der Duft des Tees ist herrlich fruchtig und erinnert zugleich an Meeresfrüchte. Gelbe Steinobstnoten und eine wunderschön ausbalancierte Mineralstruktur machen diesen Yamakei Shincha zu einem ganz großen Tee dieser Saison.    Ganz in der Nähe produziert einer unseren neuen Teemeister, Herr Masui, seine einzigartigen, ganz auf das Terroir bezogenen Sencha-Tees. Sein &amp;nbsp;   Tsuyuhikari-Sencha   &amp;nbsp; hat bei uns Begeisterungsstürme ausgelöst, als wir die Probe vor einigen Wochen im Team verkostet haben. „Den müssen wir haben!“, war das ungeteilte Urteil im Team. Wir sind zwar nur zwei, aber gerade deshalb steht es ja schnell mal 50 : 50. Frisch und sehr floral, der Duft. Grünes Laub, helle Blüten, Seegras und Pfirsich – was will das Grünteeherz mehr? Der Tee hat eine sehr schöne Struktur und eine unverwechselbare Handschrift.    Ebenso tritt der &amp;nbsp;   Koshun-Sencha   &amp;nbsp; von Masui-san auf. Hier ist das Blatt etwas feiner und nadeliger und glänzt auch ein wenig. Der Duft ist ebenso frisch, leicht und floral. Auf der Zunge dann Mirabelle, Pfirsich und eine frischsalzige Herbe. Ein weiterer großartiger Sencha mit Charakter.    Wir haben in diesem Jahr wieder zwei klassisch produzierte Kamari Tamaryokuchas aus der kleinen Stadt Ashikita eingekauft. Das Blatt ist herrlich gearbeitet und hat die klassisch schöne Kommaform. Der &amp;nbsp;   Koshun Tamaryokucha   &amp;nbsp; duftet nach Getreide und schmeckt nach Paranüssen und frischen Erdnüssen. Sehr besonders.    Der &amp;nbsp;   Zairai-Tamaryokucha &amp;nbsp;   erscheint im Vergleich dazu ein wenig kraftvoller. Die wilden Teesträucher geben ein weiter differenziertes und vielschichtiges Aroma. Er schmeckt nach Mandeln und feinem Gebäck. Ein wirklich herausragender, traditionell produzierter Tee aus dem Süden Japans.    Mit dem &amp;nbsp;   Wild Cha &amp;nbsp;   aus der Provinz Hunan haben wir eine wunderschöne Schwarztee-Rarität eingekauft. Das Blatt, das von wild wachsenden Teebäumen stammt, ist sehr kunstvoll von Hand zu Spiralen gerollt. Der Tee erinnert im Duft an süße Früchte. Ich schmecke Schokoladennoten und karamellisierten Zucker, dann aber auch die Noten von saftigen Weinbergpfirsichen – ein Kaleidoskop geschmacklicher Schattierungen und Farben.  
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                            <updated>2019-09-03T01:30:00+02:00</updated>
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            <title type="text">2019/6 Teereise Taiwan: Bad Tea, good tea &amp; weltbeste Sojasauce.</title>
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                                            Es ist früh um halb Sieben. Ich blinzle durch die Bambusvorhänge. Die Sonne scheint. Menglin ist schon wach und macht Handyfotos von der aufgehenden Sonne. In unserem Jungszimmer schlafen die restlichen sechs Jungs noch. Blick vom Balkon, Bambooworld Taiwan.
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  2019 Teereise Taiwan: Bad tea, good tea &amp;amp; weltbeste Sojasauce.   
 Es ist früh um halb Sieben. Ich blinzle durch die Bambusvorhänge. Die Sonne scheint. Menglin ist schon wach und macht Handyfotos von der aufgehenden Sonne. In unserem Jungszimmer schlafen die restlichen sechs Jungs noch. 
 Blick vom Balkon, Bambooworld Taiwan. 
     
  Es kommen immer mehr Freunde aus ihren Zimmern. Zunächst sitzen nur Olli, Menglin und ich am Tisch. Wir trinken Ali Shan Quingxin  &amp;nbsp; Shanzu und noch einmal  
  20104 Li Shan. Frucht, Limette, Neroli, eine Komposition aus orientalischen Träumen. Diesen Tee haben wir. (Ali Shan Lime Blossom). Und noch einmal 2004 Lishan aus den privaten Schätzen von Atong. Opulenz Silber, Gold. Diesen Tee hat niemand. &quot;Good-tea&quot;.  
  Dann kommt Atong und verdirbt uns den Spaß. Wir sollen den Tee aus dem Hotel probieren. Wir lernen, nicht jeder Oolong ist ein Gedicht. Bitterkeit, adstringente Noten, keine Blume, keine Süße, einfach das Grauen und nichtssagend. Der Rest wandert in den Ausguss.   
  Bad taste 2: Atong Chen hat Den frische getrockneten Tee vom Bauern mitgebracht, bei dem wir das maschinelle Verabeiten zu Kugeln gesehen haben. Dieser Te unterschiedet sich sehr von unserem Vor- Mao Cha auf der Plantagen in Mingjian. Der Testtee ist frisch aber sehr grün auf der Zunge. Man ahnt, Modell für den Architekten, in dieser GRunstruktur schon, es wird ein grün schmeckender Tee ohne Süße, ohne Frucht, mit einer gewissen Schärfe und Bitterkeit. Ein Oolong typisch moderner Machart, eher an dem Grünteeideal von Japantee orientiert, ein &quot;bad-tea&quot;.  
       
     Der Vormittagsprogrammpunkt im Bambusresort: wir schaffen unsere eigenen Teigtaschen für das MIttagessen. Es gibt eine kleinen Instruktion und dann gehts los. Vermischt werden Mehl aus drei Sorten und Süßkartoffel zu einem Teig. Gar nicht so einfach, dauert.      
         
  Die Herren aus dem professionellen Foodbereich sind mal wieder kreativ und basteln aus dem Teig kleinen Teekännchen. Na dann, guten Appetit!   
           
  So sehen unsere Teigtaschen aus. Lassen sich halt besser befüllen, aber auch ein bisschen langweilig. Immerhin grinsen sie.   
             
  Programmpunkt 2: das Fällen eines Bambus aus dem Hain im Hof. Dieser Bambus ist für die Gestaltung von Teewerkzeugen bestelns geeignet. Jiri sägt einen Bambus ab. Gott sei Dank fällt er in die richtige Richtung und erschlägt niemanden.   
               
         Jiri ist stolz auf seinen Baum.          
                 
  Menglin beim Zersägen des Bambusstamms. Wie sägen von Glied zu Glied etwa Teile aus dem Stamm, etwa groß wie ein Kölschglas. Die Becher sollen für Getränke benutzt werden, eigentlich für Bier. Ich werde aus meinem eine kleine Blumenvase für die Tokonoma machen. Mir ist der Rand zu dick für Kölsch. Es ist heiß und feucht, aber das Sägen macht Spaß. Spaltet man die Objekte aus Bambus, hat man einen Cha-Shaku. Spaltet man den Cha-Shaku in vier Teile, kann man daraus Teelöffel schnitzen. Soweit zum Bambus.   
                   
  Die Tezeremonie danach. Man speziell für uns Teeleute eine klassische Gon Fu Cha gebucht. Vier Gong Fu Cha-Damen an vier schön geschmückten Tischen servieren Tee. Wir ahnen was uns erwartet: bad tea No.3. Und so ist es. Ich bin klug und setzte mich an den Tisch von Menglin und Atong. Wir trinken genau zwei Aufgüsse vom mitgebrachten Tee der jungen Zeremoniendame. Ich spare mir die Beschreibung. Dann bitte Atong Chen, seinen Tee aufzugießen. Geschafft! Die junge Frau zeigt keinen Widerstand und gestaltet die weitere Zeremoinie mit dem großen Tee von Atong Chen. Ihre Bewegungen sind schlicht, anmutig und natürlich.  
                     
   Beide spechen ein wenig miteinander. Ich glaube nicht, das sie den Tee von Atong Chen versteht. Aber sie lächelt freundlich und nippt auch ein wenig an ihrer Schale.  Und uns bleibt der schreckliche Tee, den sie mitgebracht hat, erspart. Die Freunde an den anderen Tischen leiden. Sorry. Good tea und bad tea können sehr dicht beieinander liegen.   
                       
  In einer traditionellen sehr alten Sojasaucenfabrik. Atong Chen mit dem Besitzer.   
                         
  Der Sohn des Besitzers erklärt einführend, das die Sauce früher in diesem bambusgefäß ausgeliefert wurde. War das Geäß leer, wurde es abgeholt und wieder neu gefüllt. Die Fabrikt wurde im Jahr 1912 gegründend und sieht auch noch ein wenig so aus. Die Sauce wurde für ein Jahr ausgeliefert an die Bauern und angeschrieben.  
                           
  Zum Jahreswechsel, wenn die Bauern ihren Reis verkauft hatten, wurde die Rechung bezahlt. Als Dankeschön gab es eine Spezialflasche. Von dieser Spezialeledition, hier die alte Version, kann man heute noch eine Flasche kaufen. Jeder von uns, heute, nur eine Flasche. Selbst der Meister bekommt nicht mehr. (im Jahr ganze 6 Flaschen).                             
                             
  Eine Preisliste aus der Zeit der japanischen Besatzung.   
                               
  Ein Blick in die Fertigungsräume heute.   
                                 
  Hier klebt ein Arbeiter die Etikette mit Leim per Hand auf eine Flasche. Ruhig, sehr ruhig und langsam, fast bedächtig. Aber auch sehr gerade.   
                                 
 Hier werden die schwarzen Bohnen gereinigt. Das ist das Besondere an dieser taiwanesischer Sojasauce, sie wird eben aus schwarzen Bohnen hergestellt. 
                                 
 Hier wird die Fermentation stattfinden. Aber nur im Sommer bei höheren Temperaturen und stabiler Hitze. Es ist richtig heiß draußen, über 30 Grad, die Sonne brennt, es ist sehr feucht. Das ist Frühjahr, und kein stabiles Wetter. Das ist noch kein Sommer!                                
                                 
  Die schwarzen Bohnen werden dann mit einer Salzkruste bedeckt. Dann lagert sie.   
                                 
  Wir öffenen ein Faß und können von der wunderbar köstlich und sehr intensiven Sauce probieren.   
                                 
  Lagerung über vier Monate, ohne Wasser. Der Ertrag sind 10 Flaschen aus 60kg. Das macht die unglaubliche Intensität dieser Sauce aus. Bei dieser Methode ohne Wasser hat man 100% weniger Ertrag. Aber man produziert einer wundervoll intensive Sojasauce. (die eigentlich aus schwarzen Bohnen besteht)   
                                 
  Rettichkuchen und Sojasauce probieren, großartig, einfach großartig.   
                                 
 &amp;nbsp;Atong Chen mit dem Besitzer. 
   
 Menglin entdeckt, das die Besitzerin und ihr Sohn Kaligraphie schreiben.Wir haben fast den halben Landen leergekauft, naja, fast. Sie ist sehr erfreut und schenkt jedem eine Kaligraphie. Ich werde Sauce mitbringen nach Deutschland, und eine Kaligraphie. 
 &amp;nbsp; 
   
 Wir fahren in die Berge des A-Faya-Volks in einem japanisches Spa mit Onsen. 
   
 &amp;nbsp;Gute Nacht. 
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                            <updated>2019-07-15T01:15:00+02:00</updated>
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            <title type="text">2019/7 Teereise Taiwan: In der Daxi-teafactory</title>
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                                            Wir sind eine Nacht in den Bergen des A-faya-Volks. Die Landschaft ist bergig. Die Berge sind mit einem dichten grünen Pelz überzogen. Unten im Tal ein reißender Fluss, an dem Dutzende Fischer ihr Glück versuchen. Jiri und ich suche frühmorgens einen Pfad in dem Regenwalddicki...
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  2019/7 Teereise Taiwan: In der Daxi-teafactory  
 &amp;nbsp; 
  Wir sind eine Nacht in den Bergen des A-faya-Volks. Die Landschaft ist bergig. Die Berge sind mit einem dichten grünen Pelz überzogen. Unten im Tal ein reißender Fluss, an dem Dutzende Fischer ihr Glück versuchen. Jiri und ich suche frühmorgens einen Pfad in dem Regenwalddickicht zu finden, vergebens.  
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  Die A-Faya gehören zu den ursprünglichen Bewohnern der Inseln. Sie stammen aus Polynesien. Wir haben uns schon über die eigenwilligen Schilder gewundert im kleinen Dorf hinter dem Hotel.  
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  Es ist ein sehr gastfreundliches und naturverbundenes Volk. Menglin erählt von einem Erntefest, das sich über drei Tage zog. Essen, Tanz, schlafen und wieder Essen Tanz und schlafen. Alles in einer herzlichen und einnehmend freundlichen Gemeinschaft . 
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 Eine kleine Gasse direkt hinter unserem Hotel, das direkt auf Stelzen an den Berghang geklebt ist. Man hat den Dorfbewohner quasi den Blick in das wunderschöne Tal durch einen Betonklotz verbaut. Es gibt in diesem Tal sehr viele dieser Hotels, die direkt am Berghang gelegen sind. Zu viele. Die Dorfbewohner werden am wenigsten von diesem Tourismus und diesen Investitionen profitieren. Sicherlich ein großer Konflikt zwischen den geschäftstüchtigen Han-Chinesen und den A-faya-Menschen. 
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 Am Morgen probieren wir Sommerkimonos an. Wer wird Mister oder Miss-Kimono mit Langnase? 
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  Mr./Miss Kimono 1  
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  Mr./Miss Kimono 2   
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  Mr./Miss Kimono 3   
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  Mr./Miss Kimono 4   
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  Besuch in der Daxi-teafactory.  
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 Die Teafactory gibt es seit 1899. Aber 1920 wird in der Fabrik Schwarztee hergestellt. Zuvor hatte man hier auch Oolong produziert. Der Zeitgeschmack und das damalige Marketing forderte Tees vom Typ des sehr populären Keemun. Die Marke war „Nitto Black“. Die Factory produzierte Tonnen Tee im Jahr. Im Jahr 1946 übernahmen die Chinesen die Factory von der japanischen Besatzungsmacht und nannten sie Ta`Chi. 
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 Die alte „Jackson“ Rollmaschine von1928, Inhalt 200kg. Unser Guide sagt, wir nennen die alten Maschinen hier Omis. 
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 Eine alte Trockungsmaschine. 
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  Der Plan für die heutige moderne Factory, inder wieder mit großem Erfolg produziert wird. Von Mitte März bis Mitte Juni produziert man hier Grüntee von den frischen Blättern. Mitte Juni bis Mitte September wird Schwarztee produziert. Dann bis Ende November noch einmal Grüntee. Alles nach Bio-Standart  
                       
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 Die alte Sortiermaschine funktionierte mit einem Luftstrom und sortierte das Blattgut nach Gewicht, von rechts nach links, schwer zu leicht. Links lag das feinste Blattgut, rechts Dust und dann Broken. 
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 Rolling Drum Maschine. In ihr wurde auch Fancy Oolong produziert. 
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 Blick von der Daxi-factory in die Wolkenberge. 
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 Wichtig bei der Produktion von Schwarztee ist der Welkprozeß. Im Gegensatz zur Oolongproduktion wird Schwarztee nicht an der Sonne gewelkt, sonder nur im Schatten. Der Prozeß kann über einen Tag dauern. 
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 Hier die Welkbahnen in der Daxi-Fabrik. Wir sehen über den Bahnen kleinen grüne Hängematten. In denen wird Tee schon vorgewelkt, wenn die Bahn noch belegt ist. Die Daxi-Fabrik produzierte rund um die Uhr. So konnte kein Produktionsstau entstehen. Unter den Bahnen konnte Luft von unten nach oben zirkulieren. Die heiße Luft vom Heater im Erdgeschoss stieg auf und hat den Welkprozeß im ersten Stock beschleunigt. Am Ende des großen Raumes war ein Ventilator angebracht um frische Luft einzublasen. Links und rechts sehen wir große Fensterfronten, ein wenig wie im Baushausstil. Auch sie sorgen für eine perfekte Belüftung. Über das Öffnen und Schließen wurden Temperatur und Feuchtigkeit kontrolliert. Ein mit genialer Architektur perfekt klimatisierter Arbeitsraum. Und eneriesparend dazu. 
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 Der Blick aus den hohen Fenster im Welkraum. 
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 Der Blick vom Welkraum aus in den ersten Stock, wo die Blätter gerollt und erhitzt werden. Die Verbindung ist offen. Die heiße Luft kann nach oben steigen und nützt dem Welkprozeß. Der untere Raum wird kühler, also natürlich klimatisiert. 
       
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 Der Tee wird zum Trocknen ausgelegt. Das Holz ist aus rote Zypresse. 
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 Die beeindruckende Raumgestaltung der Daxi-Fabrik. Der gesamte Holzskelettbau ist aus roter Zypresse. Die Hölzer stammen alle aus den Ali Shan-Bergen. Auch die olivfarbenen senkrechten Träger sind aus demselben Material. Kann man heute leider nicht mehr bauen, meint Atong, ist viel zu teuer. 
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 Ein kleiner Exkurs von Atong Chen über die Zeit der japanischen Besatzung. Er meint, es war wirklich nicht alles schlecht unter den Japanern. Sie haben uns fließende Wasser bebracht, Strom, die Eisenbahn, und die Teekultur. Er sieht die Daxi-factory als ein Beispiel dafür. In Festlandchina gab ein noch keine Eisenbahn, und auch alles andere war unterentwickelt. 
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 Menglin meint etwas später, dies ist die Sicht der Menschen aus der Generation von Atong und ihrenm Vatern. Sie schätzen die Zeit der Entwicklung unter der japanischen Besatzung sehr. Die Befreiung durch Chiang Kai-shek deuten sie als einen Rückschritt und keinen Grund zur Freude. Die jüngere Generation, so Menglin sieht dies allerdings ein wenig anders und differenzierter. 
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 Die klassische Blattgradierung von Schwarztee. Von „Tip“ der höchsten Stufe, also „two leaves and a bud“ über “Pekoe” bis zu “Souchong”. 
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 Eine Bibliothek von Pu Erh-Tee. 
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 Teatime in der Daxifactory. Wir probieren die hier produzierten Tees: Hongyu, Mixiang und Oriental Beauty. Der Oriental Beauty hat wirklichen Zikadenbefall meint Atong Chen. Aber die Produktion ist nicht gut zu Ende gebracht. Der Tee hätte länger welken müssen. Es ist der einzige Tee, der uns schmeckt. Nicht ganz „good tea, bad tea“, aber auch nicht wirklich toll. 
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 Die Süßigkeiten sind wunderbar, in Tee gekochte Eier, großartig, weiße Pralinen aus Bohnen. 
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 &amp;nbsp;Der Gründer von Taiwan, Chiang Kai-shek. Er hat nach dem verheerenden Brand in der Daxi-factory im Jahr 1956 den sofortigen Wiederaufbau der Fabrik massiv unterstützt. Die Fabrik war ein Aushängeschild für das wirtschaftliche beginnende Taiwan, das sich damals Republik China nannte. 
 &amp;nbsp; 
 Die Mitarbeiterin wirkt ein wenig erleuchtet neben dem Staatsgründer und Förderer der Daxi-factory. 
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                            <updated>2019-07-14T00:45:00+02:00</updated>
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            <title type="text">2018/12 Ocean Of Green Tea</title>
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                                            Zu Gast bei unseren Produzenten in Shizuoka. Hier kommen unsere klassischen Senchatees her, RIKYU, DEEP DEEP GREEN, RIKYU MASTER´S, YUTAKAMIDORI und die beiden Shinchas, SAEMIDORI und YABUKITA. Ein kleiner Begrüßungstee, morgens um 9:30h mit Kohei und dem Chairman der Company....
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  Zu Gast bei unseren Produzenten in Shizuoka. Hier kommen unsere klassischen Senchatees her, RIKYU, DEEP DEEP GREEN, RIKYU MASTER´S, YUTAKAMIDORI und die beiden Shinchas, SAEMIDORI und YABUKITA.  
     
  Ein kleiner Begrüßungstee, morgens um 9:30h mit Kohei und dem Chairman der Company. Wir trinken den ersten Tee des Jahres. Wundervolle Kraft, Shizuoka eben.  
     
 &amp;nbsp; Unsere Firma läßt Tees produzieren und kauft Tee aus ganz Japan ein. Das Finishing findet dann hier in der Factory statt.  
  Sortierung.  
     
  Wir probieren an diesem Morgen mit Kohei: Yutakamidori, zweimal, Samidori und Yabukita. Wir ordern Yutakamidori für das nächste Jahr.  
     
  Es ist Samstag, und es ist der erste Erntetag. In den Feldern herrscht seit einigen Tagen geschäftiges Treiben. Die Teebörse hat seit zwei Tagen geöffnet. Wir werden morgen früh, am Tag unserer Abfahrt dort sein.  
     
  Aufstehen um 3:15h, Teebörse, danach nach Kyoto, dann nach Osaka, dann Flug nach Taipeh und dann 13h Flug nach Frankfurt. Ich möchte das Wort Urlaub im Zusammenhang meiner Reise bitte nicht mehr hören!  
     
  Ernte mit dem Hand-Ernter. Es ist mehr oder weniger eine gebogene automatische Heckenschere für Zwei, mit einem Sack dran. Wir kennen das aus Taiwan. Dort ist diese Art zu ernten sehr gebräuchlich. Hier fährt man eher mit dem Voll-Ernter durch die schnurgeraden Reihen.  
     
  Higashi-Yama heißt dieses Teegebiet um Kakegawa. Wir finden nur sehr vereinzelt Felder, die beschattet sind. Shizuoka-Land ist Sencha-Land.  
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  Auf dem Berg das O CHA Schriftzeichen aus Bäumen.  
     
  Posing für Kohei-san und sein Marketing.  
     
  Ocean Of Green Tea I  
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  Ocean Of Green Tea II  
     
  Ocean Of Green Tea III  
     
  Go Shizuoka, go.  
     
  Das neu eingerichtete Teemuseum mit japanischem Garten. Es ist didaktisch sehr gut aufgebaut. Allerdings durfte man innen nicht fotografieren.  
     
 &amp;nbsp; Die Stadt Kakegawa, 150.000 Einwohner, von unserem Lunchrestaurant.   Es gab Aal, Tempora, kalte Soba, köstlich.  
     
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  Ocean Of Green Ice I  
 Matchaeis der Kategorie 7, höchste Matchagehaltstufe. Es ist absolut delikat, überhaupt nicht süß, ausgewogen und tief im Geschmack. 
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 Besuch in einer Aracha-Fabrik. Es ist jetzt die dritte Arachafabrik, die wir sehen. Sie ist mittelgroß und wird von einem Zusammenschluss von acht Farmern betrieben. Hier arbeitet man in den nächsten Tagen rund um die Uhr, ohne Schlaf. 
 Die frisch gepflückten Teeblätter kommen in Säcken an und werden auf das Laufband geschüttet. 
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  Die acht verschiedenen Farmer notieren hier ihre Tagesproduktion. Jeder Farmer hat hier sein eigenes Icon.   
     
   Das S   teaming.   
       
 Drying mit Rotation. 
   
 Der  Tranport.  
     
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  Trocknen mit Metallhacken in der Trommel.  
   &amp;nbsp;   
  Das Rollen mit Druck.  
     
 &amp;nbsp;Das Shaping der Blätter.       
   
  Elektrostatische Aussortierung von Stalks und Dust.  
     
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  Alles kommt in getrennte Säcke, Dust, Talks, Kukicha, Sencha.  
     
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  Der finale Erhitzer.  
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                            <updated>2019-04-13T11:30:00+02:00</updated>
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            <title type="text">2018/9 Japanreise: Slow down in Kakegawa</title>
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  Slow down in Kakegawa.  
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  Heute ist Reisetag. Das Ziel ist Kakegawa in Shizuoka. Jetzt beginnt der Teeabschnitt unserer Reise. Da wir noch ein wenig Zeit haben und die Entfernung nicht so riesig ist, fahren wir eine Station weiter von Toki nach Tajimi. Uns schräg gegenüber sitzt er. Still und schweigsam in sich versunken wie ein Zenmönch. Während der ganzen Zugfahrt rät er seine Daumen wie ein Windrad umeinander kreisen. Die Augen immer fest geschlossen. In Tajimi angekommen steht er auf, die Augen weit offen und geht mit uns ganz normal hinaus.  
     
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  Wir besuchen etwas kommerziellere Galerie in Tajimi. Wir vergleichen die Preise für die guten Stücke und merken, das das Preisniveau insgesamt recht hoch ist hier. Die Stücke sind nicht so interessant. Wir haben in den letzten Tagen zwar etwas mühsamer, aber deutlich besser eingekauft. (Yeah!)  
  Am Ende der Straße mit den Galerien. Eine Fußgängerbrücke wie aus dem Nichts. Und vor allem wie ins Nichts führend. Es ist Mittwoch 12 Uhr Mittags. An der Ampel warten ein paar Autos. Bis hierhin hätte ich mit meinem Koffer auch zickzack über die Straße zwischen den beiden schönen grünen Streifen laufen können. Wer braucht also die Brücke fragen wir uns. Vielleicht ist dies eine Musterstraße für verkehrsberuhigtes Fahren. Wir werden es so schnell nicht erfahren. Aber die Brücke wirkt hier in der ruhigen Straße wirklich völlig deplatziert.  
     
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  Der Herr aus einem alten Antikladen mit wirklich guten Schalen und Chawans. Ich finde einen sensationell schönen alten schwarzen Chawan zu einem sehr sehr guten Preis und kaufe sofort. Jiri kauft sowieso, und ist auch irgendwie glücklich, das wir nicht nur elend teuere Stücke finden. Sehr schöner Laden hier in Tajimi. Das könnte der Abschluss unserer Einkaufstour gewesen sein, aber so genau weiß man das bei Jiri nicht. Und prompt findet er in einer kleinen Auslage in einem Laden ein paar Häuser weiter noch ein paar Schalen die er mitnimmt.  
     
 &amp;nbsp; Neben der Galerie, die wir gestern mit den Sakai besuchten ist ein bekanntes Nudelrestaurant in das wir gestern gehen wollten, das aber Dienstags Ruhetag hat. Heute ist Mittwoch. Ich schlage vor hinein zu gehen. Es ist kurz nach 12 Uhr. Es ist halbdüster. Das Restaurant ist gemütlich und modern eingerichtet. Wir sind total verblüfft. Mittwoch 12:20h. Alle Plätze sind besetzt. Uns wird eine Warteliste gereicht, in die wir uns eintragen. Scheint nicht schlecht zu sein. Wir werden Recht behalten.  
 &amp;nbsp; Kurz darauf stammelt eine junge Bedienung den Namen Mmmelssser. O.k. wir gehen grinsend an unseren Platz und bekommen Tatamiplätze. Allerdings sitzen wir in einer Grube, das heißt wir sitzen ganz normal mit den Füßen nach unten und oben sieht es aus, als würde man im Schneidersitz auf Tatamis sitzen. Toll, und gemütlich. Es gibt vier Gerichte, won denen das erste, das ich wähle aus ist. Wir nehmen beide ein Sobagericht. Es gibt nur Soba. Jiri hot, ich nehme cold. Dazu Reis mit Shrimps in Tempura. Haben wir vom Nachbartisch abgeschaut. Die Speisekarte ist auf natürlich japanisch.  
     
  Es kommt ein großartiges Sobaessen, eines ist eine große heiße Schale mit Buchweizennudeln für Jiri.  Ich bekomme das traditionellere kalte Essen mit kalten Nudeln und einem schmalen Töpfchen mit kalter Flüssigkeit, in die die Nudeln getaucht werden und mit lautem Schlürfen eingesogen werden, hervorragend. Das Schlürfen mit den kalten Soba macht in dem schmalen Topf richtig Spaß, auch weil so wenig hinausspritzt. Großer kühler und kräftiger Geschmack. Dazu sehr gut frittierte Tempora mit Shrimps auf Reis. Ich bin einfach glücklich. Jiri mit den warmen Soba auch.  
     
  Kurzer Blick in die Nudelküche.  
     
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  Ein kleiner Nachtmarkt.  
     
  Wir kommen am späten Nachmittag in Kakegawa an. Zur Abenddämmerung ein kleiner Spaziergang. Die kleine Gasse rechts wirkt wie ein Mininachtmarkt, wie wir ihn aus Taipeh kennen. Allerdings ist niemand da. Und innen sehen die Buden aus ein Campingcaravan in Holland.  
     &amp;nbsp;  
  In einem Restaurant. An der Bar sitzen Handelsreisende beim einem Wasserglas mit Bourbon und Eis und essen ein paar Snacks. Der junge Koch bittet uns an einen Tisch in einem Tatamizimmer. Wir bestellen Bier und starren auf die Karte. Kein Bild. Keine Buchstaben. O.k. Der Koch, der auch der Barmann ist sprich kein Wort Englisch. Wir gehen an den Tresen, in der Hoffnung auf Speisen zeigen zu können. Nichts ist da. Wir gestikulieren. Der Koch geht auf die Straße und telefoniert, kommt rein, beschwichtigt, wir warten, trinken Bier. Dann beschließen wir zu gehen. Es kommt eine sehr hübsche Kellnerin und spricht uns mit klarem Englisch an. Dies ist kein Restaurant in dem man Englisch spricht. Bitte kommen sie herüber in mein Restaurant. Wir trinken aus, zahlen, gehen.  
  Im Nachbarrestaurant werden wir freundlich empfangen, von einer anderen Kellnerin. Wir sitzen auf Tatamis, bestellen zu trinken. Als wir bestellen wollen merken wir, das auch hier niemand Englisch spricht. Immerhin kommt die Kellnerin mit einem Google Translater. Ich tausche einige Höflichkeiten aus, doch wir bestellen nach Bildern. Was kommt hat nur bedingt mit dem zu tun, was wir uns vorgestellt haben. Aber es wird gegessen. Ein bisschen Fleisch, eine Kartoffel gebraten, danach ein Topf mit Reis und Salat und Kräutern. Mit Sojasauce wird es genießbar. Von weiteren Bestellungen, zu denen uns der Google Translater überzeugen will,&amp;nbsp; sehen wir ab. Man kann eben nicht zweimal am Tag Glück mit dem Essen haben.  
  Die schöne Kellnerin mit dem fließenden Englisch war wohl eher eine Luftspiegelung. Wir sehen sie einfach nicht mehr.  
     
  Auf dem Weg ins Hotel. Ein Taxifahrer schläft. Der kleine Nachtmarkt leuchtet. Es ist hier sehr beschaulich. Alles wird viel langsamer hier in Kakegawa. Vom Hotel aus hören wir den Shinkanzen durch die Stadt zischen.  
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