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Wasser


Wasser


In einer Regionen mit hartem Wasser, bemerkt man als Teetrinker oft einen unansehnlichen dunklen Film oder Schaum bildet, auf der Teetasse, nachdem der Tee ein wenig abgekühlt ist. Dieser Schaum haftet auch nach dem Trinken des Tees in der Tasse, dem Becher oder der Teekanne und läßt sich nur schwer entfernen.

In einem normalen Teeaufguß bildet sich weniger als ein Milligramm Schaum. Bei einer 100-fachen Vergrößerung sind auf den großen Schaumpartikeln kleine weiße Flecken erkennbar. Diese Flecken bestehen aus Kalziumkarbonat, das sich in hartem Wasser befindet. Kalziumkarbonat ist der chemische Name für Kalkstein, durch den das Wasser zunächst geflossen ist.
Die Schaumpartikel selbst bestehen laut chemischer Mikroanalyse und Massenspektrometrie aus komplexem, organischem Material mit hohem Molekular-Gewicht, das seinen Ursprung in löslichen Teestoffen hat. Interessant ist, daß der Prozentsatz von Stickstoff mit 0,5 bis 0,6 Gewichtsprozent sehr niedrig liegt. So waren Teein und Aminosäuren auch nur in geringem Umfang involviert, was durch die Tatsache gestützt wird, daß ein Aufguß teeinfreien Tees ebenfalls Schaum erzeugt.

Der Teeschaum unterscheidet sich deshalb erheblich vom dunklen Teefilm, der Teein enthält und sich in jedem Fall nur bei niedrigeren Temperaturen bildet. Alle Tees können Schaum bilden, auch Instanttees, teeinfreier Tee und selbst grüner Tee. Dies kann jedoch nur geschehen, wenn es sich bei dem verwendeten Wasser um ein vorübergehend hartes Wasser handelt, das 
Kalzium-Ione und Bikarbonat-Ione enthält.

Wasser

Was kann man tun?
Die praktikabelste Lösung ist, ein zu hartes und kalk- und chlorreiches Wasser zu filtern. Es eignen sich die marktgängigen Wasserfilter. Der mit gefiltertem Wasser aufgebrühte Tee ist um vieles schmackhafter und nuancenreicher. außerdem vermeiden Sie den unästhetischen Schaumfilm.
Kürzlich haben einige angeseheneTeataster aus Hamburg und Bremen einen Teatasting mit verschiedenen Mineralwassersorten veranstaltet. Der Redaktion des Feinschmeckers war Ideengeber. Das Ergebnis war meiner Meinung nach keineswegs verblüffend. Wenn man zuvor das Leitungswasser von Bremen und Hamburg hinlänglich lobte zeigte der Test eindeutig:
weiches und mineralarmes Wasser ist bestens geeignet für die Teezubereitung. Dies machte allen Teatastern gleichermaßen Spaß. Alle Tees zeigten bei mineralarmem Wasser ein sehr differenziertes Geschmacksspektrum, Tiefe, Blume und eine leuchtend klare Tasse.

Wir empfehlen von den gängigen Mineralwassersorten:
SPA REINEVOLVIC sehr weich, hervorragend.
Interessant sind auch PLOSE aus Südtirol und Glaciar aus Portugal. Beide Wassersorten kommen aus den Bergen und haben eine etwas mineralischere Struktur. Feiner Darjeeling aber auch Hochland-Ceylontee erscheint mit diesem Wasser noch differenzierter in Süße und Kraft.