Yongde Yesheng Gushu Hong Cha, frische Frucht und strahlende Eleganz.

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Dieser neue Schwarztee kommt aus Lincang in Yunnan.  Die Teepflanzen stammten von genetisch wilden Teebäumen. Das Terroir dieser Ernte ist Yongde.

Das Blatt des Yongde Hong Cha ist zu schönen schmalen Spiralen verarbeitet. Die Farbe ist ein mattes Schwarz.

Das trockene Blatt in der geöffneten Tüte riecht feinfruchtig. Der Duft weckt Erinnerungen aus meiner Kindheit. Mein Lieblingskaugummi war damals Wrigley´s Juicy Fruit in der leuchtend gelben Verpackung. Genau daran erinnert der Duft aus der Yongde Tüte. Und daneben rieche ich rosa Grapefuit.

Die Tasse ist rotgolden.

Die Fruchtnoten vom „Juicy Fruit Gum“ erscheinen auch auf der Zunge. Der Hong Cha hat eine herrliche Frische. Ich schmecke noch intensiver die rosa Grapefruit und  süße reife Pflaumen.

Das Mundgefühl ist weich und von einer kühl-seidigen Glätte – ein überaus harmonischer Tee mit präsenten feinen Tanninen, die in ihrer Verhaltenheit dem Yongde Hong Cha eine strahlende Eleganz verleihen.

Ein moderner Tee-Klassiker, wie man ihn sich zur nachmittäglichen Teatime nicht besser wünschen kann.

 

 

Jeremy Keala ist ein amerikanischer Töpfer, der in den Bergen in der Nähe von Lyon lebt. Wir haben ihn in Siegburg auf dem Keramikmarkt besucht und einige Chawans, Guinomis und Teeschiffe neu ausgesucht. Die Farbgebung seiner Keramiken ist strahlenden, prachtvollen Leuchtkraft. Am Tag darauf saßen wir hier in Köln bei einer Schale Oolong im Teehaus zusammen und sprachen über die Vielfalt der Schalen in unserem Sortiment.

 

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