Deishi Shibuya 渋谷泥詩

Deishi Shibuya 渋谷泥詩 (1927–2017) gilt als eine der eigenständigsten und bedeutensten Persönlichkeiten der modernen Hagiyaki Keramik. Sein Werk umfasst mehrere Jahrzehnte und zeichnet sich durch eine klassiche und dennoch eigene Formsprache und Ästhetik aus. 

Deishi Shibuya arbeitete vorwiegend mit einem Fußantriebsscheibenrad. Gebrannt wurden seine Teeschalen und Yunomi über viele Tage hinweg im holzbefeuerten Mehrkammer Steigofen Odaiba gama 小田原窯. Dieser Brandprozess verleit den Gefäßen eine ausgeprägte Tiefe in Ton und Glasur, die sich wie für Hagi-Keramik üblich erst im langfristigen Gebrauch vollständig entfaltet.

Zentral für Shibuyas Werk ist die Verwendung von Oni Hagi 鬼萩 Ton. Dieser mit grobem Sand versetzte Hagi Ton erzeugt eine bewusst raue und unregelmäßige Oberfläche, die in starkem Kontrast zur feuchten und dichten Wirkung der klassischen weißen Glasur steht. Charakteristisch ist dabei die sogenannte Oni shiro Hagi 鬼白萩 Ästhetik, die durch kräftig aufgetragene Stroh Asche und Feldspat Glasuren entsteht. In Nähe zu Miwa Kyusetsu X 三輪休雪, einem Lebenden Nationalschatz, entwickelte Deishi über einen Zeitraum von rund dreißig Jahren eine ganz eigene Rezeptur und erreichte damit eine unverwechselbare Tiefe, Krakelee Struktur und subtile Farbabstufung in der Glasur. Die Kombination aus Ton, Glasur und Formsprache machen die Stücke Deishi Sibuyas für Kenner zeitgenössischer Hagi Keramik unverwechsselbar. Motivisch bezog sich Deishi dabei  immer wieder auf die Usuzumi Sakura 淡墨桜, einen uralten Kirschbaum in der Präfektur Gifu.

Institutionell war Deishi Shibuya fest in der japanischen Keramiklandschaft verankert. Er war assoziiertes Mitglied der Hagi Künstlervereinigung und gewann mehrfach Preise bei der Hagi Kunstausstellung, der Yamaguchi Kunstausstellung sowie regionalen Keramikwettbewerben in Kyushu und Chugoku. Besonders hervorzuheben ist die Auszeichnung mit dem International Art Culture Prize im Jahr 1984. 1990 übernahm er das Amt des Präsidenten der Hagi Traditional Handicrafts Association und prägte damit auch strukturell die Weitergabe und Positionierung der Hagiyaki Tradition.DSCF0797ZoHevDnllVTKt

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Deishi Shibuya 渋谷泥詩

Deishi Shibuya 渋谷泥詩 (1927–2017) gilt als eine der eigenständigsten und bedeutensten Persönlichkeiten der modernen Hagiyaki Keramik. Sein Werk umfasst mehrere Jahrzehnte und zeichnet sich durch eine klassiche und dennoch eigene Formsprache und Ästhetik aus. 

Deishi Shibuya arbeitete vorwiegend mit einem Fußantriebsscheibenrad. Gebrannt wurden seine Teeschalen und Yunomi über viele Tage hinweg im holzbefeuerten Mehrkammer Steigofen Odaiba gama 小田原窯. Dieser Brandprozess verleit den Gefäßen eine ausgeprägte Tiefe in Ton und Glasur, die sich wie für Hagi-Keramik üblich erst im langfristigen Gebrauch vollständig entfaltet.

Zentral für Shibuyas Werk ist die Verwendung von Oni Hagi 鬼萩 Ton. Dieser mit grobem Sand versetzte Hagi Ton erzeugt eine bewusst raue und unregelmäßige Oberfläche, die in starkem Kontrast zur feuchten und dichten Wirkung der klassischen weißen Glasur steht. Charakteristisch ist dabei die sogenannte Oni shiro Hagi 鬼白萩 Ästhetik, die durch kräftig aufgetragene Stroh Asche und Feldspat Glasuren entsteht. In Nähe zu Miwa Kyusetsu X 三輪休雪, einem Lebenden Nationalschatz, entwickelte Deishi über einen Zeitraum von rund dreißig Jahren eine ganz eigene Rezeptur und erreichte damit eine unverwechselbare Tiefe, Krakelee Struktur und subtile Farbabstufung in der Glasur. Die Kombination aus Ton, Glasur und Formsprache machen die Stücke Deishi Sibuyas für Kenner zeitgenössischer Hagi Keramik unverwechsselbar. Motivisch bezog sich Deishi dabei  immer wieder auf die Usuzumi Sakura 淡墨桜, einen uralten Kirschbaum in der Präfektur Gifu.

Institutionell war Deishi Shibuya fest in der japanischen Keramiklandschaft verankert. Er war assoziiertes Mitglied der Hagi Künstlervereinigung und gewann mehrfach Preise bei der Hagi Kunstausstellung, der Yamaguchi Kunstausstellung sowie regionalen Keramikwettbewerben in Kyushu und Chugoku. Besonders hervorzuheben ist die Auszeichnung mit dem International Art Culture Prize im Jahr 1984. 1990 übernahm er das Amt des Präsidenten der Hagi Traditional Handicrafts Association und prägte damit auch strukturell die Weitergabe und Positionierung der Hagiyaki Tradition.DSCF0797ZoHevDnllVTKt

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