
Martin Hanuš Weg zur Keramik ging nicht aus einer klassischen Kunstausbildung, sondern aus einer praxisnahen Annäherung an Material und Handwerk hervor. Ursprünglich als Maschinenbauer tätig, wandte er sich im Erwachsenenalter dem Arbeiten mit Ton zu und entwickelte seine keramischen Fähigkeiten vor allem durch kontinuierliche Praxis am zunächst fußbetriebenen Töpferrad.
Seit den frühen 2010er Jahren ist Hanuš als eigenständiger Keramiker tätig und knüpft dabei an handwerkliche Traditionen seines Arbeitsumfeldes in Klikov, Südböhmen, Tschechien an. Seine Gefäße werden überwiegend im Holzofen gebrannt.Charakteristisch sind ruhige, funktional klare Formen, kombiniert mit bewusst zugelassenen Unregelmäßigkeiten und lebendigen Oberflächen. Obwohl er technisch in der Lage ist, sehr dünnwandige und regelmäßige Gefäße herzustellen, bevorzugt er Arbeiten mit variierenden Wandstärken und organischer Form- / Oberflächengebung, deren Qualitäten sich vor allem im Gebrauch und nicht primär okular entfalten.
Ein wichtiger Abschnitt seines Werdegangs ist die Auseinandersetzung mit japanischer Keramik. Hanuš stand unter anderem im Austausch mit dem japanischen Keramikmeister Masakazu Kusakabe und hielt sich mehrfach in Japan auf. Spätestens seit der Mitte der 2010er Jahre werden seine Arbeiten dort regelmäßig ausgestellt und vertrieben.
Martin Hanuš Weg zur Keramik ging nicht aus einer klassischen Kunstausbildung, sondern aus einer praxisnahen Annäherung an Material und Handwerk hervor. Ursprünglich als Maschinenbauer...
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Martin Hanuš

Martin Hanuš Weg zur Keramik ging nicht aus einer klassischen Kunstausbildung, sondern aus einer praxisnahen Annäherung an Material und Handwerk hervor. Ursprünglich als Maschinenbauer tätig, wandte er sich im Erwachsenenalter dem Arbeiten mit Ton zu und entwickelte seine keramischen Fähigkeiten vor allem durch kontinuierliche Praxis am zunächst fußbetriebenen Töpferrad.
Seit den frühen 2010er Jahren ist Hanuš als eigenständiger Keramiker tätig und knüpft dabei an handwerkliche Traditionen seines Arbeitsumfeldes in Klikov, Südböhmen, Tschechien an. Seine Gefäße werden überwiegend im Holzofen gebrannt.Charakteristisch sind ruhige, funktional klare Formen, kombiniert mit bewusst zugelassenen Unregelmäßigkeiten und lebendigen Oberflächen. Obwohl er technisch in der Lage ist, sehr dünnwandige und regelmäßige Gefäße herzustellen, bevorzugt er Arbeiten mit variierenden Wandstärken und organischer Form- / Oberflächengebung, deren Qualitäten sich vor allem im Gebrauch und nicht primär okular entfalten.
Ein wichtiger Abschnitt seines Werdegangs ist die Auseinandersetzung mit japanischer Keramik. Hanuš stand unter anderem im Austausch mit dem japanischen Keramikmeister Masakazu Kusakabe und hielt sich mehrfach in Japan auf. Spätestens seit der Mitte der 2010er Jahre werden seine Arbeiten dort regelmäßig ausgestellt und vertrieben.