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- Artikel-Nr.: SW11291
Unikat Bonzan 盆山 von Naoki Takada aus Steingut mit Porzellan-Ton-Glasur.
Werksjahr: 2020
Ohne Sockel: H: 8,5 cm; 2260 Gramm
Inklusive handgemachter und signierter Tomobako (共箱)‑Box aus Paulownienholz.
Hinweis zur Ausstellung und Auslieferung:
Dieses Werk ist Teil unserer aktuellen Ausstellung "Sansui" und kann während der Ausstellung verbindlich erworben werden. Da das Werk bis zum Ende der Ausstellung Bestandteil der Präsentation bleibt, erfolgen die Ausgabe oder der Versand erst nach Ausstellungsende, voraussichtlich ab dem 06.12.2026.
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Naoki Takada über den Bonzan:
Bon-yama s-6“ ist keinem konkreten Berg direkt nachempfunden; vielmehr habe ich das Objekt auf der Grundlage von Bildern und Erinnerungen an Berge gestaltet, die ich im Laufe meiner bergsteigerischen Laufbahn gesammelt habe, mit dem Ziel, eine natürliche Bergsilhouette zu schaffen. Ich habe etwa 15 Jahre lang in der Region Suwa in der Präfektur Nagano gelebt, von wo aus ich einen Blick auf die Japanischen Alpen hatte. An klaren Tagen genoss ich es, den Blick über die Berge schweifen zu lassen oder selbst zu wandern, wobei ich ihre Formen, Grate und Talstrukturen aufmerksam betrachtete. Obwohl die Japanischen Alpen nicht so hoch sind wie die europäischen Alpen, bilden sie – unterteilt in die Nördlichen, Zentralen und Südlichen Alpen – ein Gebirgsmassiv, das Höhen von rund 3.000 Metern erreicht. In diesen Bergregionen sind zahlreiche durch Gletscher geformte Landschaftsstrukturen erhalten geblieben. Insbesondere in den Nördlichen Alpen befindet sich ein Gletscher, der vor Kurzem als einer der wenigen verbliebenen kleinen Gletscher Japans anerkannt wurde. Auch der Berg Tateyama (3.015 m), dessen Anblick mich schon als Kind tief berührte, liegt in den Nördlichen Alpen und ist als Stätte der Bergverehrung bekannt. Darüber hinaus beherbergt die Präfektur Nagano neben den Japanischen Alpen noch viele weitere markante Berge. Ich glaube, dass die jahrelange Betrachtung dieser Berge meinen „Blick für Berge“ geschult hat. Auch meine Wanderungen im nepalesischen Himalaya, in den Neuseeländischen Alpen und in den Westfjorden Islands dienten mir als Inspirationsquelle für die Schaffung der „Bon-yama“-Serie. Anstatt reale Berge lediglich nachzubilden, rekonstruiere ich mithilfe der Keramik mein eigenes inneres Bild von Bergen – basierend auf den Erinnerungen an jene Gipfel, die ich im Laufe der Jahre gesehen habe.Zu den Glasuren können wir keine Details preisgeben, aber auf die Oberfläche von „Bon-yama s-6“ wird eine hauchdünne Glasur (Wasserglasur) grob aufgesprüht. Für die am unteren Rand dargestellten Gletscherbecken verwenden wir eine Seladon-Glasur. Die Glasur wird aus einer Mischung von Rohstoffen wie Feldspat, Kalkstein, Asche und Quarz hergestellt.