Wir sind eine Nacht in den Bergen des A-faya-Volks. Die Landschaft ist bergig. Die Berge sind mit einem dichten grünen Pelz überzogen. Unten im Tal ein reißender Fluss, an dem Dutzende Fischer ihr Glück versuchen. Jiri und ich suche frühmorgens einen Pfad in dem Regenwalddickicht zu finden, vergebens.
Am Vormittag besuchen wir das Papiermuseum in Taipeh. Im 4 Stock erhalten wir eine kurze Einweisung über die Produktion von handgeschöpftem Papier. Hier werden Nadelbaumfasern benutzt. Handgeschöpftes Papier ist extrem langfaserig und locker strukturiert. Maschinell hergestelltes Papier ist kurzfaserig und dichter.
Vormittag um 11h. Wir fahren mit dem Taxi aus Taipeh über den Fluß hinauf in die grünen Berg, die die Stadt umschließen. Nach 25 Minuten biegt das Taxi rechts ab in einen kleineren Waldweg der steil nach unten führt. Man denkt hier ist nichts als Wald. Unten am Wegrand einige Autos mit Fahrern. Wir werden angewiesen zu wenden und sind da. Das Restaurant Shiyang liegt mitten im Regenwald. I
Es ist morgens um 9.00h in Kaosiung. Die Wolken hängen bis tief zum Boden. Wir warten auf Kuei Wie. Es beginnt zu regnen. Dann schüttet es in Strömen. Es ist noch einmal um fünf Grad wärmer hier unten im Süden. Die Luftfeuchtigkeit liegt bei nahezu 100%, gefühlt darüber. Wir fahren in den Süden der Millionenstadt.
Wir reisen am frühen Morgen von Taojuan aus nach Hschinchu. Die Stadt im Nordwesten von Taiwan wird frischer oder neuer Bambus genannt. Den Namen trägt sie seid der Bambusbefestigung, die um 1700 zur Sicherheit der Stadt angelegt wurde. Es ist warm und hier in Hschinchu sehr windig, ein weiteres Charakteristikum der Stadt die knapp 500.000 Einwohner heute hat.
Yiwu morgens um sechs. Die Nachtruhe ist zu Ende.
Fahrt in die alte berühmte Region Yibang. Wir fahren vorbei an Bananenplantagen, die Wolken steigen aus dem Tal auf. Eine Inversionswetterlage, sehr gut für Tee, sie bringt Feuchtigkeit ohne den Blättern zu schaden. Die Fahr dauert über zwei Stunden. Es geht durch enge Kurven, die Straßen sind am Ende schmal und extrem holprig. Der Straßenzustand wird sich auf unserer heutigen Tour allerdings noch deutlich verschlechtern.

2017/15 Vier Versuche über Pu Erh

Heute beginne ich den Morgen mit Blog schreiben. Die Netzverbindung gestern war so lausig, dass ich heute morgen alle Texte in den Blog kopiere. Der Vormittag ist bis 10.00h frei. Dann treffen wir uns zu einer kleinen Besprechung. Wir wollen ein Team für ein Pu Erh - Buch finden. Wir sind recht viele. Das erste Treffen ist gut.
Wir fahren nach Yiwu, passieren die Drogenkontrolle, durchqueren Jinghong, überqueren den Mekong und erreichen die Yiwu - Berge nach über vier Stunden Fahrt. Es ist das weltberühmte Teegebiet links vom Fluß.

Wir erreichen das Dorf Gao Shan in Yiwu. Bei der Durchfahrt durch die sehr engen Gassen reißt unser Bus mit dem Dach ein Stromkabel ab, das provisorisch über die Straße gespannt ist.
Wir wollten alte Teebäume besichtigen, unterwegs wilde Elefanten treffen, einen richtigen Abenteuertrip in die Bergwelt von Xinshuangbanna machen. Oberhalb des Bachlaufs warten wir auf unseren Guide. Er kommt, mit wehenden Haaren. Die Gruppe ist bestens gerüstet.
Der frühe Morgen in Menghai vor dem Hotel aus dem 9. Stock. Ein Straßenkehrer kehrt gegen die Richtung. Angekommen im Dorf Zhanglang nahe Bada in den Bergen. Das Dorf liegt etwas auf einer Höhe von 1700 m.
Der Tag beginnt mit Chaos. Es regnet Gott sei Dank nicht. Es scheint die Sonne. Es sind 20 Grad. Es ist freundlich in Takeo. Wir haben uns kurzfristig entschlossen nach Kami Arita zu fahren. Es ist die bekannteste Keramikstadt neben Arita und Imari. Leider fährt der nächste Zug erst in 90 Minuten. Also gehen wir in der Stadt spazieren.
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